Datenschutzhinweise für das ChatGPT-Plugin Lehrassistent Deutschland
Stand: 18. Oktober 2026
Diese Hinweise beschreiben die Nutzung der sechs Werkzeuge des Lehrassistent-Plugins über ChatGPT: get_curriculum_sources, get_example_plan, prepare_lesson_plan, validate_lesson_plan, show_feedback_form und submit_lesson_feedback.
Der Abschnitt Kontaktformular beschreibt zusätzlich Anfragen über unsere Website. Weitere Website-Funktionen sind auf der Informationsseite zum Pilot beschrieben. ChatGPT verarbeitet Ihre Nachrichten und Werkzeugantworten nach den für Ihr Konto geltenden Informationen und Einstellungen von OpenAI.
Verantwortlicher
Verantwortlich für den Plugin-Dienst und das Kontaktformular ist:
Florian ModelPestalozzistraße 95
10625 Berlin
Deutschland
Datenschutzanfragen können Sie an diese E-Mail-Adresse richten.
Welche Angaben die Werkzeuge verarbeiten
Bei einer Unterrichtsvorbereitung kann der Dienst Thema, Bundesland, Schulform, Klassenstufe, Fach, Dauer, Stundenzahl, Angaben zur Lerngruppe und zu Vorkenntnissen sowie einen Änderungsauftrag oder vorherigen Entwurf verarbeiten. Bei einer Strukturprüfung verarbeitet das Werkzeug den übermittelten Unterrichtskontext und den zu prüfenden Entwurf. Quellen- und Beispielabfragen benötigen keine persönlichen Angaben.
show_feedback_form zeigt ein leeres Formular und verarbeitet keine Unterrichtsangaben. submit_lesson_feedback verarbeitet nur die dort eingegebene optionale Bewertung von 1 bis 5, geschätzte Zeitersparnis von 0 bis 240 Minuten und einen Kommentar von höchstens 1.500 Zeichen. Eine Bewertung oder ein Kommentar ist erforderlich. Vor dem Senden ist eine ausdrückliche Zustimmung nötig. Entwurf, Kontaktdaten und Chatverlauf werden nicht mit dem Feedback übermittelt.
Bei prepare_lesson_plan werden einige Felder mit unvollständigen Musterregeln auf personenbezogene Angaben geprüft und teilweise bereinigt. Das gilt insbesondere für Thema, Beschreibung der Lerngruppe, Vorkenntnisse, schulinternen Lehrplan, Änderungsauftrag und vorherigen Entwurf. Die Quellenabfrage kann eine eingegebene Themenanfrage verarbeiten; validate_lesson_plan erhält den übermittelten Kontext und Entwurf ohne diese Bereinigung. Geben Sie deshalb keine Namen, Kontaktdaten, Diagnosen oder sonstigen personenbezogenen Angaben von Schülerinnen und Schülern ein.
Auch Feedbackkommentare werden serverseitig anhand einiger Muster auf E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Adressen und Namensangaben geprüft und teilweise bereinigt. Diese Erkennung ist unvollständig und ersetzt keine Prüfung Ihrer Eingabe.
Zweck und Ablauf
Die Angaben werden im Zuge des Werkzeugaufrufs verarbeitet, um den angefragten Unterrichtskontext, passende redaktionelle Quellenauszüge, Katalogeinträge oder ein Beispiel bereitzustellen beziehungsweise die Struktur eines Entwurfs zu prüfen. Der Katalog unterscheidet geprüfte Dokumentauszüge von Portalen, die lediglich auf weitere Materialien verweisen. Eine Strukturprüfung bestätigt keine fachliche Richtigkeit oder pädagogische Eignung.
Die fünf Lese- und Planungswerkzeuge rufen keinen Modellanbieter zur Entwurfserstellung auf und speichern Unterrichtsangaben oder Entwürfe nicht in einer Anwendungsdatenbank des Dienstes. ChatGPT erstellt den Entwurf im Chat. Wenn Sie Feedback ausdrücklich senden, speichert der Dienst Bewertung, Zeitersparnis, den allgemeinen Nutzungsmodus und den bereinigten Kommentar in einer Supabase-Tabelle; außerdem werden eine technische Datensatzkennung und der Erstellungszeitpunkt gespeichert. Die Zustimmung ist Voraussetzung der Übermittlung, wird aber nicht als eigenes Datenfeld gespeichert. Bei fehlgeschlagener Online-Speicherung kann das Formular einen JSON-Download anbieten.
Die Feedback-Datenbank liegt laut Supabase-Projektkonfiguration in der Region eu-west-1. Bei der lesenden Betriebsprüfung am 17. Oktober 2026 waren die Zeilenzugriffskontrolle und die Sperren für direktes Lesen und Einfügen durch die Rollen anon und authenticated aktiv. Privilegierte Verwaltungszugriffe, Sicherungskopien und Anbieterprotokolle sind damit nicht vollständig beschrieben.
Zum Schutz vor Missbrauch verwenden Feedbackübermittlung und Kontaktformular eine weitergeleitete IP-Adresse und bilden daraus einen SHA-256-Schlüssel für eine Ratenbegrenzung. Upstash Redis verarbeitet diese pseudonyme Netzwerkkennung und zeitlich begrenzte Zähler für ein Limit von 20 Anfragen pro Stunde je Funktion. Der Code speichert dort keine Klartext-IP und aktiviert keine Ratenlimit-Analytik. Pseudonyme Daten sind nicht automatisch anonym: Eine Zuordnung kann mit Zusatzwissen möglich sein.
Nach der Angabe des Betreibers liegt die verwendete Upstash-Datenbank in Frankfurt am Main, Deutschland, AWS eu-central-1. Diese Region beschreibt die Datenbank, nicht sämtliche Support-, Konto-, Protokoll- oder Sicherungsdaten des Anbieters. Upstash veröffentlicht ein Data Processing Addendum (DPA), das die Verarbeitung im Auftrag zusätzlich zum Dienstvertrag regelt. Ob und in welchem Umfang es für das verwendete Konto gilt, ist hier nicht bestätigt.
Der Dienst wird über Vercel bereitgestellt. Die Produktionsfunktionen sind für Frankfurt am Main, Deutschland (fra1), konfiguriert. Statische Seiten können über das weltweite Auslieferungsnetz von Vercel bereitgestellt werden. Nach Angabe des Betreibers ist Vercel Web Analytics nicht aktiviert. Unabhängig davon verarbeitet Vercel technische Verbindungs- und Anforderungsdaten zur Auslieferung, zum Funktionsbetrieb und zur Sicherheit. Die eigene optionale Nutzungsstatistik der Website ist davon getrennt und auf der Informationsseite beschrieben.
Vercel beschreibt technische Anforderungsdaten und Laufzeitprotokolle in seiner Dokumentation zu Runtime Logs. Der lesende Kontoabruf am 17. Oktober 2026 bestätigt den Tarif Hobby. Für das verwendete Vercel-Hobby-Konto ist die Geltung einer Auftragsverarbeitungsvereinbarung derzeit nicht bestätigt. Das veröffentlichte Vercel-DPA nennt Pro und Enterprise. Zusatzprotokolle, mögliche Log-Weiterleitungen und Garantien für Übermittlungen in die USA sind anhand der Kontounterlagen nicht bestätigt. Eine europäische Datenbankregion bei Upstash oder Supabase schließt Verarbeitungen in Drittländern durch andere beteiligte Dienste nicht aus.
Rechtsgrundlage und Speicherdauer
Notwendige Angaben zur konkret angeforderten Plugin-Leistung werden zur Erfüllung des unentgeltlichen Nutzungsverhältnisses oder zur Durchführung angefragter vorvertraglicher Maßnahmen nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO verarbeitet. Technische Bereitstellung und Missbrauchsschutz beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigte Interessen sind ein sicherer, verfügbarer Dienst und die Abwehr übermäßiger Anfragen. Freiwilliges Feedback beruht auf Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Der Dienst ist auch ohne Feedback nutzbar. Diese Zuordnung sowie die unten beschriebene aktive Löschfrist für Feedback hat der Betreiber bestätigt.
Sie können eine Einwilligung jederzeit für die Zukunft über den oben genannten Kontakt widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der vorherigen Verarbeitung bleibt unberührt. Die Zustimmung ist Voraussetzung für das Senden von Feedback, wird aber nicht als eigenes Datenfeld gespeichert. Deshalb kann sie nicht über einen gesonderten Zustimmungsdatensatz nachgewiesen werden. Soweit wir eine Rückmeldung nach einem Widerruf zuordnen können, löschen wir sie. Gegen eine Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen können Sie aus Gründen Ihrer besonderen Situation Widerspruch einlegen.
Unterrichtsanfragen und Entwürfe werden vom Plugin-Dienst nicht als Anwendungsdaten gespeichert. Für Feedback sind 90 Tage zur Auswertung und Verbesserung des Pilots vorgesehen. Danach löscht der aktive Datenbankauftrag ältere Einträge täglich um 00:00 Uhr UTC; wegen des täglichen Rhythmus kann die Löschung bis zu 24 Stunden nach Ablauf der 90 Tage erfolgen. Die lesende Prüfung am 17. Oktober 2026 bestätigte erfolgreiche Läufe am 15., 16. und 17. Oktober sowie keine über 90 Tage alten Feedbackeinträge. Diese Frist ist eine Festlegung für diesen Zweck und keine allgemeine gesetzliche Aufbewahrungsfrist.
Die zeitlich begrenzten Redis-Schlüssel für das Stundenlimit verfallen im derzeit eingesetzten Verfahren spätestens nach zwei Stunden und einer Sekunde. Das betrifft die aktiven Schutz-Zähler. Für Sicherungskopien und Anbieterprotokolle können andere Fristen gelten.
Für den bestätigten Vercel-Hobby-Tarif dokumentiert der Anbieter eine Stunde Aufbewahrung von Runtime Logs. Das ist keine Aussage zur Aufbewahrung sämtlicher Plattform-, Sicherheits-, Konto- oder Build-Daten. Die tatsächliche Aufbewahrungsfrist interner Sicherungskopien des verwendeten Supabase-Free-Projekts ist nicht bestätigt. Ob beim verwendeten Upstash-Konto optionale Sicherungen aktiviert sind und welche Fristen dafür gelten, ist ebenfalls nicht bestätigt. Für Sicherungskopien und Anbieterprotokolle können andere Fristen als für die aktiven Daten gelten.
Kontaktformular
Wenn Sie das Kontaktformular nutzen, verarbeiten wir Ihre Antwort-E-Mail-Adresse und Ihre Nachricht, um Ihre Anfrage zu beantworten. Name und Schülerdaten werden nicht benötigt. Die Nachricht wird über den E-Mail-Dienst Resend an das Postfach des Betreibers weitergeleitet und nicht in einer Kontakt-Datenbank dieser Anwendung gespeichert. Die Übermittlung durch Resend und die Speicherung im Betreiberpostfach sind dennoch Datenverarbeitung. Eine erfolgreiche Übergabe an den E-Mail-Dienst bestätigt nicht die Zustellung im Postfach.
Resend gibt an, Nachrichteninhalte und Versandprotokolle in den USA zu speichern. Für Free, Pro und Scale nennt der Anbieter 30 Tage für E-Mail- und Protokolldaten sowie sieben Tage für Sicherungskopien; Enterprise kann abweichende Fristen haben. Eine europäische Versandregion bedeutet nach diesen Angaben keine Speicherung in der EU. Die Resend-Datenschutzinformationen beschreiben Standardvertragsklauseln im DPA für die Übermittlung in die USA und die Geltung des DPA ab Kontoeröffnung.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Anfrage einer von Ihnen angefragten Vertragsanbahnung oder Vertragserfüllung dient; bei sonstigen Anfragen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO aufgrund unseres Interesses an der Beantwortung. Eine zusätzliche Werbeeinwilligung wird nicht verlangt, und die Adresse wird durch das Formular nicht zum Newsletter angemeldet. Es gelten die oben beschriebenen Hosting- und Missbrauchsschutzverfahren.
Das Empfängerpostfach wird bei manitu betrieben. Der Betreiber löscht abgeschlossene Kontaktanfragen dort manuell spätestens sechs Monate nach Abschluss, soweit keine konkret einschlägigen gesetzlichen Pflichten oder die Bearbeitung eines Rechtsstreits entgegenstehen. Das ist eine festgelegte betriebliche Frist, keine pauschal gesetzlich vorgegebene Dauer und keine automatische Löschung durch diese Anwendung. Die für das manitu-Postfach geltende Auftragsverarbeitungsvereinbarung sowie die konkret geltenden Anbieter- und Sicherungsfristen sind nicht bestätigt. Resend veröffentlicht eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung; ob und in welchem Umfang sie für das verwendete Konto gilt, ist hier nicht bestätigt.
manitu stellt Informationen zur Auftragsverarbeitung und zu Anbieterprotokollen bereit; der Abschluss der Vereinbarung erfolgt im Kundenkonto unter EU-DSGVO. Die dort veröffentlichten E-Mail-Protokollfristen liegen bei ungefähr 21 Tagen. manitu sichert auch E-Mails täglich. Öffentliche Anbieterangaben nennen je nach Seite ungefähr eine Woche oder mindestens 14 Tage für Sicherungskopien; eine verbindliche Frist für das konkrete Postfach ist damit noch nicht bestätigt. Gelöschte Nachrichten können deshalb zunächst in Sicherungskopien verbleiben.
Ihre Rechte und Beschwerde
Sie können Datenschutzanfragen an den Verantwortlichen richten. Die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch bestehen nach Maßgabe der Artikel 15 bis 22 DSGVO. Außerdem können Sie sich nach Artikel 77 DSGVO bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit nimmt Beschwerden entgegen.